Eine der wichtigsten Komponenten einesSolarstraßenleuchteist der Controller, der dafür sorgt, dass sich das Licht nachts einschaltet und im Morgengrauen ausschaltet.
Die Qualität des Controllers hat direkten Einfluss auf die Lebensdauer und die Gesamtqualität der Solarstraßenbeleuchtung. Anders ausgedrückt: Ein gut gewählter Controller senkt die Gesamtkosten, minimiert den zukünftigen Wartungs- und Reparaturaufwand und spart Geld – zusätzlich zur Sicherstellung der Qualität der Solarstraßenbeleuchtung selbst.
Wie wählt man am besten einen Solarstraßenbeleuchtungsregler aus?
I. Controller-Ausgangstyp
Wenn Sonnenlicht auf ein Solarpanel fällt, lädt dieses die Batterie auf. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass diese Spannung oft instabil ist, was die Lebensdauer der Batterie mit der Zeit verkürzen kann. Der Laderegler behebt dieses Problem, indem er eine stabile Ausgangsspannung gewährleistet.
Es gibt drei Arten von Controller-Ausgängen: Standard-Ausgangsregler, Aufwärtswandler (Boost) und Abwärtswandler (Buck). Welcher Typ gewählt werden sollte, hängt von der Art der verwendeten LED-Leuchte ab.
Besitzt die LED-Leuchte selbst einen Treiber, genügt ein Standard-Ausgangscontroller. Hat die LED-Leuchte keinen Treiber, muss der Ausgangstyp des Controllers anhand der Anzahl der LED-Chips ausgewählt werden.
Im Allgemeinen wird für eine 10-Serien-Mehrfach-Parallel-Schaltung ein Konstantstromregler vom Aufwärtswandler empfohlen; für eine 3-Serien-Mehrfach-Parallel-Schaltung ist ein Konstantstromregler vom Abwärtswandler vorzuziehen.
II. Lademodi
Die Laderegler bieten verschiedene Lademodi, die die Ladeeffizienz der Solarstraßenleuchte direkt beeinflussen. Niedrige Batteriespannung führt zu einer Schnellladung. Der Laderegler lädt die Batterie mit maximalem Strom und maximaler Spannung, bis die Ladespannung die obere Grenze der Batterie erreicht.
Nach dem intensiven Laden lässt man die Batterie eine Weile ruhen, damit die Spannung auf natürliche Weise sinken kann. An einigen Batteriepolen kann die Spannung etwas niedriger sein. Durch das Ausgleichsladen werden diese Bereiche mit niedriger Spannung wieder aufgeladen, sodass alle Batterien wieder vollständig geladen sind.
Beim Erhaltungsladen, nach der Ausgleichsladung, sinkt die Spannung zunächst natürlich ab, bevor die Batterie mit einer konstanten Ladespannung weiter geladen wird. Dieser dreistufige Lademodus verhindert effektiv einen kontinuierlichen Anstieg der Batterietemperatur und trägt so zu einer längeren Lebensdauer bei.
III. Steuerungstyp
Die Helligkeit und Leuchtdauer von Solarstraßenlaternen variieren je nach Standort und Umgebungsbedingungen. Dies hängt hauptsächlich vom verwendeten Regler ab.
Im Allgemeinen gibt es manuelle, lichtgesteuerte und zeitgesteuerte Betriebsmodi. Der manuelle Modus wird typischerweise für Straßenbeleuchtungstests oder in speziellen Lastsituationen verwendet. Für den regulären Beleuchtungsbetrieb wird ein Steuergerät mit lichtgesteuerten und zeitgesteuerten Betriebsmodi empfohlen.
In diesem Modus verwendet der Controller die Lichtintensität als Ausgangsbedingung, und die Abschaltzeit kann entsprechend den spezifischen Umgebungsbedingungen eingestellt werden; nach einer festgelegten Zeit schaltet er sich automatisch ab.
Für bessere Lichteffekte sollte der Controller idealerweise auch über eine Dimmfunktion verfügen, d. h. einen Leistungsverteilungsmodus, der die Dimmung intelligent an den Ladezustand der Batterie tagsüber und die Nennleistung der Lampe anpasst.
Angenommen, die verbleibende Akkuleistung reicht nur für einen 5-stündigen Betrieb des Lampenkopfes bei voller Leistung, der tatsächliche Bedarf beträgt jedoch 10 Stunden, passt die intelligente Steuerung die Beleuchtungsleistung an und reduziert die benötigte Zeit. Die Helligkeit ändert sich entsprechend der Leistungsabgabe.
IV. Stromverbrauch
Viele glauben, dass Solarstraßenlaternen nur nachts funktionieren, aber in Wirklichkeit wird der Regler benötigt, um das Laden der Batterie tagsüber und die Beleuchtung nachts zu steuern.
Daher ist die Anlage rund um die Uhr in Betrieb. In diesem Fall kann ein hoher Stromverbrauch des Controllers die Effizienz der Solarstraßenleuchte beeinträchtigen. Um einen übermäßigen Energieverbrauch zu vermeiden, empfiehlt sich daher ein Controller mit geringem Stromverbrauch, idealerweise um die 1 mAh.
V. Wärmeableitung
Wie oben erwähnt,SolarstraßenbeleuchtungssteuerungDer Controller arbeitet kontinuierlich und erzeugt dabei zwangsläufig Wärme. Werden keine Gegenmaßnahmen ergriffen, beeinträchtigt dies seine Ladeeffizienz und Lebensdauer. Daher benötigt der gewählte Controller auch eine gute Wärmeableitung, um die Effizienz und Lebensdauer des gesamten Solarstraßenbeleuchtungssystems optimal zu gewährleisten.
Veröffentlichungsdatum: 08.01.2026
